News, Presse, Referenzen | 28. November 2008 Zutrittskontrolle Uni Wien mit besten Noten.
Weniger Verwaltung – mehr Sicherheit und Komfort!
Gründe für ein elektronisches Schließsystem an Universitäten gibt es viele: standortübergreifende Absicherung, automatische Öffnung/Verrieglung der Außentüren, erhöhter Schutz für sensible Bereiche und Studenten, die sich an Öffnungszeiten halten sollen. Mit SALTO von EVVA hat nun an der Uni Wien eine neue Ära begonnen: weniger Verwaltung – mehr Sicherheit und Komfort!
Die Universität Wien, 1365 gegründet, ist die älteste Uni im deutschen Sprach- und Kulturraum. Rund 8.000 Mitarbeiter/-innen sind hier beschäftigt. Die wissenschaftlichen Einrichtungen verteilen sich dabei auf über 50 Locations. Viele unterschiedliche Standorte also mit tausenden Mitarbeitern und noch mehr Studierenden. Kein Wunder, dass der Wunsch nach einem einheitlichen, standortübergreifenden Sicherheitssystem groß ist. Das elektronische Schließsystem SALTO von EVVA erfüllte diesen Wunsch und noch vieles mehr.
Von der Insellösung zur Komplettlösung
Als ersten Schritt setzte der Zentrale Informatikdienst (ZID) der Universität Wien 2004 ein Schließsystem (vorerst als Insellösung) zur Sicherung seiner Server- und Betriebsräume ein. Das Schließsystem hieß SALTO und arbeitete äußerst zufriedenstellend. „Aufgrund dieser sehr positiven Erfahrungen“, so Diplomingenieur Markus Ankner, Verantwortlicher für die Datenleitungs-Infrastruktur am ZID der Uni Wien, „beschlossen wir, SALTO als einheitliches Schließsystem universitätsweit einzuführen. Das System ist besonders investitionssicher, ausbaufähig und bietet zahlreiche Vorteile.“
Die Vorteile des SALTO-Schließsystems für die Universität Wien im Detail:
- Automatische Daueröffnung der Außentüren während der regulären Öffnungszeiten
- Automatische Verriegelung außerhalb der Öffnungszeiten durch selbst verriegelnde Panikschlösser. Von außen haben dann nur Berechtigte Zutritt. Von innen öffnet man die Tür einfach über den Drücker, um ins Freie zu gelangen.
- Durch die einfachere Verwaltung der Zutrittsberechtigungen verringert sich der Betriebsaufwand.
- Reduzierung der Personalkosten. Portiere müssen nicht mehr kontrollieren, ob die Türen verschlossen bzw. offen sind.
- Standortübergreifendes Sicherheitssystem mit autonomer Verwaltung der Teilbereiche („Multiadministrator-Funktion“). Das bedeutet, dass Uni-Administratoren ihre jeweilige unabhängige Organisationseinheit selbst verwalten können – durch Aufruf des Klienten und Zugriff auf die angebundene SQL-Datenbank. Die Benutzerverwaltung (welcher Mitarbeiter zu welchen Bereichen wann Zutritt hat) wird somit lokal über die SALTO-Software abgewickelt. Zusätzlich können Zutrittskontrollelemente auch von mehreren Teilbereichen gemeinsam genutzt werden.
- Steuerung der Verkehrsflüsse: Studenten haben nur während der Öffnungszeiten oder Sprechstunden Zugang zu Institutsbereichen oder Hörsälen. Außerhalb dieser Zeiten sind die Türen elektronisch verschlossen. Der große Vorteil: Die Organisation des Studienbetriebes läuft geregelter und weit effizienter ab!
- Alle berechtigen Uni-Mitarbeiter haben mit ihrem Identifikationsmedium, dem iButton, auch unabhängig von den regulären Öffnungszeiten Zugang zu ihrem Arbeitsplatz.
- Hohe Betriebssicherheit für sensible Uni-Bereiche, wie etwa Serverräume, Labors, Büros etc. Diebstähle von Universitätseigentum (z.B. Notebooks), wie sie früher auftraten, werden mit SALTO nun wirksam unterbunden. Die Serverräume des ZID werden aber nicht nur elektronisch, sondern auch mit dem mechanischen Schließsystem 3KS (3-Kurven-System) von EVVA geschützt. Damit ist eine zusätzliche mechanische Ver- und Entriegelung der Türen möglich.
- Auch für spezielle Türsituationen gibt es die ideale EVVA-Lösung: Der e-Zylinder aus der SALTO-Familie sichert Gittertüren in den Kellerräumlichkeiten der Universität ab.
Vernetzte Sicherheit an der Uni
Das SALTO-System integriert natürlich nicht nur die schon bestehenden, sondern auch alle neuen und zukünftigen SALTO-Einheiten der Universität. Mit nur einem Schließsystem werden somit sämtliche Gebäude der Uni Wien vernetzt. Und das ohne aufwändige Verkabelung! Der Datenaustausch erfolgt ganz komfortabel über die handlichen iButtons der Nutzer. Der Datentransfer über dieses virtuelle SALTO-Netzwerk bringt eine erhebliche Kostenersparnis. Nur die Online-Wandleser sind über die bestehende Netzwerkinfrastruktur des ZID verkabelt.
In wenigen Jahren sollen sämtliche Standorte der Universität Wien mit SALTO ausgestattet sein: „Nun werden wir sukzessive weitere Institute und Bereiche ins System eingliedern. Sowohl Außentüren als auch bei Bedarf Türen zu bestimmten Gängen, Räumen oder Hörsälen sind dann mit SALTO-Komponenten ausgerüstet. Die Zeit der unübersichtlichen Verwaltungsprozesse und nicht gewünschten Zutritte ist damit endgültig vorbei!“, fasst Markus Ankner zufrieden zusammen.





